Reisen

Teutoburger Wald: Hermannsdenkmal bei Detmold

Letzte Woche haben wir einen Ausflug in den Teutoburger Wald gemacht. Das ist von uns aus ca. 200 Kilometer entfernt – für einen 2- bis 3-Tages-Ausflug also ideal.

Weil wir erst am späten Nachmittag losgefahren sind, haben wir uns am ersten Tag nur einen Stellplatz für die Nacht gesucht. Fündig geworden sind wir in Bad-Meinberg. Auf einem Wanderparkplatz, der versteckt hinter Bäumen und Büschen liegt, haben wir uns niedergelassen. Das einzige, was die Ruhe gestört hat, die wir bei solchen Ausflügen suchen, war die parallel verlaufende Landstraße. Aber einen gewissen Geräuschpegel von einer Schnellstraße sind wir sind von zu Hause gewöhnt. Von daher war das für eine Nacht in Ordnung.

In der ersten Nacht hatten wir wieder einmal Probleme mit der Raumtemperatur. Ich brauche relativ kühle Temperaturen und frische Luft für einen erholsamen Schlaf. Max ist da eher Team „warm und stickig“. Da müssen wir uns immer die ersten 1-2 Nächte einpendeln, was die Heizung und die Frischluft-Zufuhr angeht. Und Pauli dürfen wir dabei nicht vergessen, der auf dem Boden und in der Nähe der Tür schläft.

Am nächsten Morgen haben wir uns nach Kaffee und einem kleinen Spaziergang mit Pauli auf den Weg gemacht. Ein Stellplatz für den Tag mit gutem Internet-Empfang musste her. Mit meinen Eltern haben wir uns für das Hermannsdenkmal bei Detmold verabredet. Also haben wir uns auf dem Weg dorthin einen Wanderparkplatz gesucht, auf dem wir den Tag verbringen konnten – mit Wald-Spaziergang, Arbeiten am veganen Online-Shop voll-vegan24.de und Kuchen-Backen (es gab Rhababer-Käse-Kuchen – nom nom).

Als meine Eltern am Nachmittag dazu kamen, sind wir zum Parkplatz vom Hermannsdenkmal gefahren. Nachdem wir Freddie und Mobby dort an einer schönen Stelle mit Blick auf den Wald abgestellt und ausgerichtet haben, ging es für uns zum Denkmal. Was für eine riesige Statue! Das hatten wir nicht erwartet, als wir um die Ecke vom Parkplatz dorthin abbogen. Die gesamte ist Statue knapp 54 Meter groß. Alleine das Schwert ist 7 Meter lang und das Schild 10 Meter – höher als unser Haus. Das ist wirklich Wahnsinn! Das Denkmal ist bis heute die höchste Statue Deutschlands.

Wen das geschichtliche interessiert: Die Statue wurde von zwischen 1838 und 1875 erbaut in Gedenken an den Fürsten Arminius und die Schlacht vom Teutoburger Wald im Jahre 9. Bei dieser Schlacht haben die germanischen Stämme über drei römische Legionen gesiegt.

Wir haben natürlich ein paar schöne Bilder gemacht.

Nachdem wir wieder zurück bei unseren rollenden Zu Hause waren, haben wir es uns mit Bier, Wein und einem köstlichen und schnellen Reste-Abendessen aus dem Omnia in Mobby, dem Pössl meiner Eltern, gemütlich gemacht.

Am nächsten Morgen – die 2. Nacht war dann schon viel besser was Temperatur und Frischluft angeht – gab es erst einmal Frühstück. Danach haben wir die Ruhe und Zeit genossen, zu lesen (ich lese momentan „Norwegen der Länge nach“ von Simon Michalowicz) und zu entspannen. Um 11 Uhr ging es dann los zu einer Wanderung zum Donoper Teich.

Fast der gesamte Hinweg ging bergab – was natürlich bedeutete, dass wir auf dem Rückweg alles wieder hochgehen müssen. Auf der Strecke waren relativ viele Leute unterwegs. Dennoch lohnt sich die Wanderung, der Teich und der Weg dorthin sind wirklich schön (ausschließlich im Wald, einmal muss eine Straße überquert werden). Insgesamt waren es ca. 11 Kilometer, die auch Pauli super gemeistert hat. Am Ende, als es besonders steil wurde, hoch zum Hermannsdenkmal, mussten wir ihn allerdings tragen.

Nach unserer Rückkehr auf dem Parkplatz vom Denkmal haben wir zusammengepackt und uns auf den Heimweg begeben.

Fazit: Die Detmolder Ecke vom Teutoburger Wald lohnt sich auf jeden Fall. Wir kommen wieder!

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